Johann-Walling-Schule Borken                                   

Grundschule der Stadt Borken

Schulprogramm für Eltern, Erziehungsberechtigte und interessierte Erwachsene

 

Stand: Schuljahr 2025/26

 

„Wir lernen, leben und lachen miteinander.“

1. Vorwort

Die Johann-Walling-Schule versteht sich als verlässlicher Lern- und Lebensort für Kinder im Grundschulalter. Dieses Schulprogramm beschreibt die gemeinsame pädagogische Grundhaltung unserer Schule, zentrale Elemente des Schullebens sowie verbindliche Entwicklungslinien für die kommenden Jahre.

Es richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte, an Mitarbeitende, Kooperationspartner sowie an alle, die sich ein Bild von unserer Schule machen möchten. Zugleich dient es dem Kollegium und den weiteren an Schule, Übermittagsbetreuung und Offenem Ganztag beteiligten Personen als gemeinsame Orientierung.

Die vorliegende Fassung baut ausdrücklich auf dem überarbeiteten Leitbild der Schule, dem Konzept zum Gemeinsamen Lernen, dem Gesundheitskonzept, dem Konzept zu Regeln und Ritualen sowie dem Toleranz- und Glückskonzept auf. Ausführliche Einzelregelungen sind in den jeweiligen Konzepten und Anlagen beschrieben; das Schulprogramm bündelt die gemeinsame Linie unserer Schule und macht sie für interessierte Erwachsene verständlich.

Als Grundschule übernehmen wir Verantwortung für fachliches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Schutz, Teilhabe und demokratisches Miteinander. Das Schulprogramm beschreibt deshalb nicht nur einzelne Angebote, sondern auch die Haltung, aus der heraus Entscheidungen im Alltag getroffen werden.

2. Leitbild und Werte

Im Jahr 2022 hat die Johann-Walling-Schule ihr Leitbild gemeinsam überarbeitet. Im Mittelpunkt stehen Glück, Toleranz, Achtsamkeit und die Überzeugung, dass Kinder in einer wertschätzenden und sicheren Umgebung am besten lernen. Vielfalt verstehen wir als Chance. Unsere Schulgemeinschaft soll ein Ort sein, an dem Kinder, Eltern und Mitarbeitende miteinander lernen, leben und lachen.

Unser Leitbild konkretisiert sich in fünf Leitsätzen:

  • Wir leben ein friedvolles und demokratisches Miteinander.
  • Wir leben Achtsamkeit gegenüber uns selbst, gegenüber anderen und gegenüber der Umwelt.
  • Wir leben verlässliche Regeln und Rituale, die Sicherheit und Orientierung geben.
  • Wir leben eine aktive Einbindung der Eltern in das Schulleben.
  • Wir leben Zusammenarbeit und Weiterentwicklung mit allen Akteuren und Partnern.

Diese Leitsätze prägen unseren Unterricht, unser Schulleben, unsere Zusammenarbeit mit Familien und unseren Blick auf Schulentwicklung. Sie sind nicht nur Zielvorstellungen, sondern Maßstab für konkrete Entscheidungen im Alltag.

2.1 Pädagogische Grundhaltung

Unsere pädagogische Arbeit ist von einem ressourcenorientierten Blick auf Kinder geprägt. Jedes Kind bringt Stärken, Erfahrungen, Interessen und Entwicklungsaufgaben mit. Wir begegnen Kindern respektvoll, nehmen ihre Anliegen ernst und unterstützen sie dabei, Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft zu übernehmen.

Glück verstehen wir dabei nicht als dauerhaft gute Laune, sondern als Fähigkeit, eigene Stärken zu entdecken, Beziehungen positiv zu gestalten, Herausforderungen anzunehmen und Zuversicht zu entwickeln. Toleranz bedeutet für uns, Verschiedenheit anzuerkennen und gemeinsame Regeln so zu gestalten, dass alle dazugehören können. Achtsamkeit zeigt sich in einem bewussten Umgang mit Sprache, Gefühlen, Grenzen, Materialien, Räumen und Umwelt.

2.2 Werte im Alltag

Damit Werte im Schulalltag wirksam werden, brauchen Kinder verlässliche Erfahrungen. Deshalb achten wir auf klare Absprachen, wiederkehrende Rituale, transparente Regeln und eine Sprache, die Orientierung gibt. Erwachsene an Schule, OGS und Übermittagsbetreuung handeln dabei als Vorbilder. Sie greifen Konflikte auf, schützen Kinder vor Ausgrenzung und unterstützen sie darin, Lösungen zu finden.

Werteerziehung findet nicht nur in besonderen Projekten statt. Sie zeigt sich im Morgenkreis, im Klassenrat, in der Pause, bei Gruppenarbeiten, beim gemeinsamen Feiern, im Umgang mit Fehlern und in der Art, wie Erwachsene miteinander und mit Kindern sprechen.

Die Leitgedanken Glück, Toleranz und Gesundheit werden dabei bewusst dem Leitbild zugeordnet: Das friedliche und demokratische Miteinander zeigt sich in Klassenrat, Schülerparlament und gemeinschaftsstiftenden Ritualen. Achtsamkeit wird im Umgang mit Gefühlen, Sprache, Konflikten, Gesundheit und Umwelt sichtbar. Verlässliche Regeln und Rituale prägen den Tages-, Wochen- und Jahreslauf der Schule und geben Kindern Orientierung.

3. Unsere Schule im Überblick

Die Johann-Walling-Schule ist eine Grundschule der Stadt Borken. Sie ist eine zwei- bis dreizügige Schule mit Unterricht in der Primarstufe und versteht sich als offene und vielfältige Schulgemeinschaft. Neben dem Vormittagsunterricht gehören die Übermittagsbetreuung bis 13.20 Uhr und die Offene Ganztagsschule bis 17.00 Uhr selbstverständlich zum schulischen Alltag.

Schule verstehen wir nicht nur als Unterrichtsort, sondern als Lebensraum. Deshalb gehören feste Rituale, Projekte, Bewegungsangebote, Beratung, Prävention und eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ebenso zu unserem Profil wie der Fachunterricht.

Unsere Schule arbeitet in enger Verzahnung mit dem Offenen Ganztag, der Übermittagsbetreuung, der Schulsozialarbeit und multiprofessionellen Partnern. Das erweitert die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder und stärkt Familien im Alltag.

3.1 Lern- und Lebensraum

Der Schultag ist für Kinder ein wesentlicher Teil ihres Alltags. Unterricht, Pausen, Betreuung, Ganztag, Feste und Projekte bilden zusammen einen Lern- und Lebensraum. Kinder sollen die Schule als Ort erleben, an dem sie sich sicher fühlen, Freundschaften knüpfen, Interessen entwickeln, Leistung zeigen und Unterstützung erhalten.

Zu einem verlässlichen Lern- und Lebensraum gehört für uns auch Gesundheitsförderung. Kinder brauchen Bewegung, Entspannung, gesunde Routinen und verlässliche Beziehungen. Dazu zählen im Schulalltag unter anderem Wasser als bevorzugtes Getränk, das gemeinsame Frühstück, Schulobst, Bewegungszeiten, Schwimmunterricht, Zahngesundheit sowie Angebote zur Achtsamkeit und Selbstregulation.

Dazu gehören gestaltete Klassenräume, verbindliche Pausenregeln, Bewegungsangebote, Rückzugsmöglichkeiten, gemeinsame Feiern und eine transparente Tagesstruktur. Besonders für jüngere Kinder sind klare Abläufe wichtig, damit sie sich orientieren und zunehmend selbstständig handeln können.

3.2 Zusammenarbeit im multiprofessionellen System

Die Arbeit an der Johann-Walling-Schule wird von unterschiedlichen Professionen getragen. Lehrkräfte, sonderpädagogische Expertise, sozialpädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeit, OGS, Übermittagsbetreuung, Schulbegleitungen und externe Partner bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Ziel ist eine abgestimmte Begleitung der Kinder über den Vormittag hinaus.

Regelmäßiger Austausch, kurze Kommunikationswege und gemeinsame Fallbesprechungen helfen dabei, Entwicklungen früh wahrzunehmen, Unterstützungsangebote zu bündeln und Eltern verlässlich zu beraten.

4. Lernen und Lehren an der Johann-Walling-Schule

4.1 Grundsätze guten Unterrichts

Guter Unterricht ist für uns klar strukturiert, lernförderlich, kindgerecht und verbindlich. Kinder sollen wissen, woran sie arbeiten, was sie bereits können und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Unterricht an der Johann-Walling-Schule verbindet fachliches Lernen, Selbstständigkeit, Kooperation und verantwortliches Handeln.

  • Wir schaffen verlässliche Lernstrukturen durch klare Regeln, Rituale und transparente Erwartungen.
  • Wir orientieren den Unterricht an den Lernvoraussetzungen der Kinder und ermöglichen Differenzierung auf unterschiedlichen Niveaus.
  • Wir fördern aktives Lernen durch offene Arbeitsformen, Partner- und Gruppenarbeit, handlungsorientierte Verfahren und Übungsphasen.
  • Wir geben regelmäßige Rückmeldungen zur Lernentwicklung und beziehen Kinder zunehmend in die Reflexion ihres Lernens ein.
  • Wir verstehen Leistung als etwas, das Anstrengung, Entwicklung und Kompetenzaufbau sichtbar machen soll.

Unterricht soll fachlich anspruchsvoll und zugleich ermutigend sein. Fehler werden als Lernchancen genutzt. Kinder erhalten Gelegenheit, Lernwege zu erklären, Strategien zu vergleichen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig zu unterstützen.

4.2 Basiskompetenzen

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf den Basiskompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen. In Deutsch, Mathematik und Sachunterricht werden grundlegende Fähigkeiten systematisch aufgebaut, gesichert und geübt. Die Schule arbeitet mit verbindlichen Lehrwerken und ergänzt diese durch differenzierende Materialien und individuelle Lernangebote.

Die Leseförderung ist ein profilprägender Bestandteil unserer Arbeit. In allen Klassen findet regelmäßig Lesezeit statt. Klassenbüchereien, Büchereibesuche, Antolin, Autorenbegegnungen und gemeinsame Leseanlässe stärken Lesemotivation und Lesekompetenz.

Rechtschreiben und Schreiben werden durch verbindliche Übungsformate, Schreibanlässe, Überarbeitungsphasen und Rückmeldungen gefördert. Im Mathematikunterricht stehen Zahlverständnis, Rechenstrategien, mathematisches Argumentieren, Problemlösen und der sichere Umgang mit Grundaufgaben im Mittelpunkt.

Basiskompetenzen werden nicht isoliert verstanden. Lesen, Schreiben und Rechnen sind Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Fächern, für Selbstständigkeit und für Teilhabe.

4.3 Sprachbildung in allen Fächern

Sprache ist Schlüssel zum Lernen. Deshalb achten wir in allen Fächern auf verständliche Arbeitsaufträge, Wortschatzarbeit, Gesprächsregeln und sprachliche Unterstützung. Kinder erhalten Gelegenheiten, Beobachtungen zu beschreiben, Ergebnisse zu erklären, Vermutungen zu begründen und Fachbegriffe korrekt zu verwenden.

Besonders wichtig sind wiederkehrende Satzmuster, Visualisierungen, Wortlisten, Partnergespräche und gemeinsame Reflexionen. So wird Sprache nicht nur im Deutschunterricht, sondern im gesamten Schultag bewusst gefördert.

4.4 Lernen lernen und Selbstständigkeit

Kinder sollen zunehmend Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Dazu gehören das Planen von Aufgaben, das Einhalten von Arbeitszeiten, der Umgang mit Materialien, das Nutzen von Hilfen und das Reflektieren eigener Ergebnisse. Wochenplanarbeit, Stationslernen, Freiarbeit, Partnerarbeit und kooperative Lernformen bieten hierfür geeignete Strukturen.

Selbstständigkeit bedeutet nicht, Kinder allein zu lassen. Sie entwickelt sich durch klare Erwartungen, modellierte Strategien, begleitete Übungsphasen und verlässliche Rückmeldungen.

4.5 Leistungsrückmeldung

Leistungsrückmeldungen sollen Kinder ermutigen, Lernwege verständlich machen und Entwicklung sichtbar werden lassen. Neben Beobachtungen, Gesprächen und Lernstandsüberprüfungen gehören Elternsprechtage und Lernentwicklungsgespräche zu unseren verbindlichen Rückmeldeformaten. Ausführliche Regelungen zur Leistungsbewertung sind im schulischen Leistungskonzept verankert.

Wir unterscheiden zwischen Rückmeldungen, die dem Lernen dienen, und Leistungsbewertungen, die erreichte Kompetenzen dokumentieren. Für Kinder und Eltern soll nachvollziehbar sein, welche Anforderungen bestehen, was bereits gelungen ist und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

5. Gemeinsames Lernen und individuelle Förderung

Die Johann-Walling-Schule hat eine langjährige Erfahrung im Gemeinsamen Lernen. Bereits seit dem Schuljahr 1997/1998 lernen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam an unserer Schule. Inklusive Bildung ist für uns nicht Zusatz, sondern Grundhaltung: Andersartigkeit wird als Normalität und Bereicherung verstanden.

Unser Ziel ist es, allen Kindern Teilhabe, Zugehörigkeit und individuelle Lernentwicklung zu ermöglichen. Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Begabungen, Unterstützungsbedarfen und biografischen Hintergründen lernen gemeinsam, miteinander und voneinander.

5.1 Förderung im Unterricht

Förderung beginnt im alltäglichen Unterricht. Offene Arbeitsformen wie Freiarbeit, Stationslernen oder Wochenplanarbeit ermöglichen es den Kindern, auf unterschiedlichen Niveaus am gleichen Thema zu arbeiten. Innere Differenzierung, angepasste Materialien, zusätzliche Hilfen und zeitlich begrenzte Kleingruppenangebote unterstützen den individuellen Lernprozess.

Für Kinder mit besonderen Förderbedarfen in Deutsch und Mathematik stehen ergänzende Förderangebote in Kleingruppen zur Verfügung. Dabei achten wir bewusst darauf, dass Kinder ihren Schulalltag überwiegend in ihrer Klassengemeinschaft erleben.

Förderung umfasst sowohl Unterstützung bei Schwierigkeiten als auch Forderangebote für Kinder mit besonderen Stärken. Entscheidend ist, dass Lernangebote passgenau, wertschätzend und überprüfbar sind.

5.2 Diagnostik, Förderplanung und Nachteilsausgleich

Grundlage der individuellen Förderung sind Beobachtung, Diagnostik, Gespräche im Team und eine regelmäßig fortgeschriebene Förderplanung. Förderpläne benennen Stärken, Unterstützungsbedarfe, konkrete Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Formen der Evaluation. Sie schaffen Transparenz für alle am Förderprozess Beteiligten.

Nachteilsausgleiche werden an unserer Schule verantwortungsvoll, individuell und befristet gewährt. Sie dienen dazu, behinderungs- oder beeinträchtigungsbedingte Nachteile auszugleichen, ohne das Anforderungsniveau abzusenken.

Förderplanung ist ein gemeinsamer Prozess. Eltern werden einbezogen, Kinder altersangemessen beteiligt und Maßnahmen regelmäßig überprüft. So bleibt Förderung dynamisch und kann an veränderte Lernentwicklungen angepasst werden.

5.3 Multiprofessionelle Zusammenarbeit

Das Gemeinsame Lernen wird von einem multiprofessionellen Team getragen. Grundschullehrkräfte, Lehrkraft für Sonderpädagogik, sozialpädagogische Fachkraft, Schulsozialarbeit, Schulbegleitungen sowie Mitarbeitende aus OGS und Übermittagsbetreuung stimmen ihr Handeln eng aufeinander ab. Gemeinsame Verantwortung, Co-Teaching, Teamsitzungen und abgestimmte Elternberatung sind feste Bestandteile unserer Arbeit.

Co-Teaching kann unterschiedliche Formen annehmen: gemeinsames Unterrichten, paralleles Arbeiten mit Gruppen, Fördersequenzen innerhalb der Klasse oder gezielte Unterstützung einzelner Kinder. Die Organisationsform richtet sich nach Lernziel, Lerngruppe und vorhandenen Ressourcen.

5.4 Übergänge

Übergänge werden im Sinne einer inklusiven Bildung bewusst gestaltet. Bereits vor der Einschulung arbeiten wir mit Kindertageseinrichtungen zusammen und beraten Eltern frühzeitig. Beim Übergang in die weiterführende Schule unterstützen Gespräche, Hospitationen, abgestimmte Beratung und der Austausch mit den aufnehmenden Schulen einen möglichst sanften Wechsel.

Der Schulstart wird durch Informationsangebote, Einschulungsdiagnostik, Kennenlernformate und verlässliche Begleitung der ersten Schulwochen vorbereitet. Beim Übergang nach Klasse 4 stehen eine transparente Beratung, die Sicht auf Stärken und Lernentwicklung sowie der Blick auf das passende weitere Lernumfeld im Mittelpunkt.

6. Schulkultur, Erziehungsarbeit und Partizipation

Kinder lernen erfolgreich, wenn sie sich sicher, gesehen und ernst genommen fühlen. Deshalb gehören soziales Lernen, Beteiligung, Ritualisierung und eine wertschätzende Erziehungsarbeit zum Kern unseres Schulalltags.

  • Verlässliche Regeln und Rituale geben Struktur und Sicherheit.
  • Das Wohlfühlhaus und unsere Schulregeln schaffen Orientierung für das tägliche Miteinander.
  • Das Schülerparlament stärkt demokratisches Handeln und Mitbestimmung.
  • Glücksunterricht, Toleranzarbeit und achtsame Gesprächsformen unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung.
  • Ehrungen besonderer Leistungen vor der gesamten Schulgemeinde
  • Konflikte werden angesprochen, bearbeitet und möglichst konstruktiv gelöst.

Zu unserer Schulkultur gehören außerdem wiederkehrende gemeinschaftsstiftende Elemente wie Adventssingen, Schulsingen, Gottesdienste, Karneval, Nikolausfeier, Gestaltungstag, Forschertag, Sportfest, Wandertage und weitere Aktionen im Jahreslauf. Diese wiederkehrenden Erfahrungen geben Kindern Orientierung, stärken Zugehörigkeit und machen Schule als verlässlichen Lebensraum erfahrbar.

6.1 Regeln, Rituale und Verantwortung

Regeln und Rituale sind an unserer Schule keine bloßen Ordnungsinstrumente, sondern pädagogische Hilfen. Sie schaffen Verlässlichkeit, reduzieren Unsicherheit und ermöglichen Kindern, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören Klassenregeln, Pausenvereinbarungen, Gesprächsregeln, Dienste, gemeinsame Begrüßungen und wiederkehrende Abläufe.

Das Wohlfühlhaus macht sichtbar, welches Verhalten das Miteinander stärkt. Es unterstützt eine gemeinsame Sprache im Umgang mit Konflikten, Rücksichtnahme und Verantwortung.

6.2 Demokratie lernen

Partizipation wird altersangemessen eingeübt. Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt, dass sie Anliegen formulieren können und dass demokratische Entscheidungen Regeln brauchen. Klassenrat und Schülerparlament bieten hierfür feste Strukturen.

Dabei lernen Kinder, zuzuhören, abzustimmen, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren, Minderheiten zu respektieren und Verantwortung für gemeinsam beschlossene Vorhaben zu übernehmen.

6.3 Glück, Toleranz und gesundheitsförderlicher Schulalltag

Die Leitgedanken Glück, Toleranz und Gesundheit sind an der Johann-Walling-Schule keine Zusatzthemen, sondern Teil unseres pädagogischen Alltags. Sie greifen zentrale Aussagen unseres Leitbilds auf und konkretisieren sie für Unterricht, Schulkultur und Schulleben.

Das Toleranz- und Glückskonzept stärkt Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, in ihrer Wahrnehmung von Vielfalt und in ihrer Fähigkeit, Beziehungen respektvoll zu gestalten. Der Glücksunterricht ist spiralcurricular angelegt und verbindet Phasen der Ich-Stärkung mit Phasen der Wir-Stärkung. Er greift Themen wie Selbstwertgefühl, Freundschaft, Gerechtigkeit, Frieden, Dankbarkeit, Vertrauen und Toleranz altersangemessen auf.

Das Gesundheitskonzept unterstützt diese Arbeit, indem es körperliche, seelische und soziale Gesundheit zusammendenkt. Bewegung, Sport, Schwimmen, Schulobst, Wasser als Basisgetränk, Zahngesundheit, Entspannungsangebote sowie präventive Projekte und Gesprächsformate tragen dazu bei, dass Kinder Schule als sicheren und stärkenden Lebensraum erleben.

Konflikte gehören zum Zusammenleben. Unser Ziel ist es, Kinder zu befähigen, Konflikte wahrzunehmen, Gefühle zu benennen, Grenzen zu achten und Lösungen zu suchen. Erwachsene unterstützen deeskalierend, schützend und klärend.

Bei wiederholten oder schweren Konflikten werden Gespräche dokumentiert, Eltern einbezogen und weitere Unterstützungsangebote geprüft. Entscheidend ist, dass Kinder erleben: Gewalt, Ausgrenzung und Beschämung werden nicht akzeptiert, aber jedes Kind erhält die Chance, Verhalten zu reflektieren und Neues zu lernen.

7. Medienbildung und Lernen in der digitalen Welt

Die Johann-Walling-Schule vermittelt altersangemessene Medienkompetenz auf der Grundlage des Medienkompetenzrahmens NRW. Jede Klasse verfügt über iPads. Ein schulischer Medienpass beschreibt, welche Kompetenzen in den einzelnen Jahrgängen aufgebaut und gesichert werden.

Digitale Medien unterstützen Lernprozesse, fördern selbstständiges Arbeiten und eröffnen kreative Zugänge zu Unterrichtsinhalten. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf einen sicheren, reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien.

Ein besonderer Baustein ist die Digi-Stunde im 4. Schuljahr. Hier arbeiten Kinder unter anderem mit Robotern und setzen sich mit grundlegenden Fragen digitaler Kommunikation, des Internets und algorithmischen Denkens auseinander. Ausführliche Festlegungen sind im Medienkonzept der Schule beschrieben.

7.1 Pädagogischer Einsatz digitaler Medien

Digitale Medien werden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt. Sie sollen Lernprozesse unterstützen, Differenzierung erleichtern, Kreativität ermöglichen und Kindern helfen, Informationen zu erschließen. Beispiele sind Lernapps, Rechercheaufgaben, Präsentationen, digitale Übungsformate, Audio- und Fotoaufgaben oder das Arbeiten mit Robotern.

Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen analogem und digitalem Lernen. Handschrift, Gespräch, Bewegung, konkretes Material und gemeinsames Tun bleiben zentrale Bestandteile des Grundschulunterrichts.

7.2 Sicherer und verantwortlicher Umgang

Kinder benötigen Orientierung im Umgang mit digitalen Medien. Deshalb thematisieren wir altersgerecht Datenschutz, respektvolle Kommunikation, Urheberrecht, Werbung, Informationssuche, Bildschirmzeiten und den Umgang mit unangenehmen Erfahrungen im Netz.

Gesundheitsförderung ist damit sichtbar Teil des Schullebens. Sie verbindet Bewegung, Ernährung, Prävention, Achtsamkeit und soziale Verantwortung. Wasser als bevorzugtes Getränk, gesundes Frühstück, Schulobst, Zahngesundheit, Schwimmen, Sport- und Bewegungsangebote sowie Ruhe- und Entspannungsphasen prägen den schulischen Alltag.

Medienbildung ist auch Elternarbeit. Eltern werden darin unterstützt, digitale Entwicklungen ihrer Kinder aufmerksam zu begleiten und mit der Schule im Gespräch zu bleiben.

8. Ganztag, Übermittagsbetreuung und Schulleben

Die Offene Ganztagsschule und die Übermittagsbetreuung sind feste Bestandteile des Lern- und Lebensraums Johann-Walling-Schule. Schule, ÜMI und OGS arbeiten eng zusammen. Diese Verzahnung ist nicht nur organisatorisch, sondern auch pädagogisch bedeutsam.

Im Ganztag verbinden sich Betreuung, Mittagessen, Hausaufgaben- bzw. Lernzeiten, Freizeitgestaltung, Bewegung und soziale Erfahrungen. Die Übermittagsbetreuung schafft für Familien eine verlässliche Betreuung bis 13.20 Uhr. Der Offene Ganztag begleitet Kinder bis 17.00 Uhr.

Hausaufgaben und Lernzeiten werden an unserer Schule durch klare Absprachen begleitet. Gleichzeitig bleibt das regelmäßige Lesen zu Hause ein wichtiger Bestandteil schulischer Unterstützung.

Das Schulleben wird durch zahlreiche Angebote bereichert, etwa Chor, Büchereibesuche, Präventionsprojekte, Sportveranstaltungen, Verkehrserziehung, Schwimmunterricht, Zahngesundheit, Schulobst und gemeinsame Feste.

8.1 Pädagogische Verzahnung von Vormittag und Nachmittag

Kinder erleben Schule als ganzen Tag. Deshalb ist es wichtig, dass Informationen zwischen Unterricht, ÜMI und OGS weitergegeben werden und pädagogische Erwartungen zueinander passen. Gemeinsame Regeln, abgestimmte Rituale und regelmäßige Gespräche unterstützen Kontinuität.

Der Ganztag bietet zusätzliche Chancen für soziale Erfahrungen, Bewegung, Kreativität und Entspannung. Er ergänzt den Unterricht, ersetzt ihn aber nicht. Lernzeiten werden begleitet, können häusliche Unterstützung jedoch nicht vollständig übernehmen.

8.2 Schulleben im Jahreskreis

Feste, Feiern, Projekte und Ausflüge strukturieren das Schuljahr und stärken die Gemeinschaft. Sie eröffnen Kindern Erfahrungsräume, die über den Fachunterricht hinausgehen: gemeinsam singen, forschen, gestalten, feiern, sich bewegen, Verantwortung übernehmen und Schule als Gemeinschaft erleben.

Solche Erlebnisse tragen wesentlich zur Identifikation mit der Schule bei. Sie verbinden Kinder unterschiedlicher Klassen, beziehen Eltern ein und machen Schule nach außen sichtbar. Der rhythmisierte Jahreslauf mit wiederkehrenden Festen, Projekten und Feiern schafft dabei Verlässlichkeit und Vorfreude.

9. Zusammenarbeit mit Eltern und Partnern

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist für uns ein zentrales Qualitätsmerkmal. Eltern sind wichtige Partnerinnen und Partner in Erziehung und Bildung. Eine offene, respektvolle und verlässliche Kommunikation unterstützt die Entwicklung der Kinder und stärkt das Vertrauen in schulische Prozesse.

Eltern wirken an unserer Schule auf vielfältige Weise mit: in Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz, im Förderverein, bei Aktionen und Festen, im Obstdienst sowie durch Unterstützung im Schulalltag.

Darüber hinaus arbeitet die Johann-Walling-Schule mit vielen außerschulischen Partnern zusammen, darunter Kindertageseinrichtungen, Kirchengemeinde, Mentor Lesepaten e.V., Polizei, Jugendverkehrsschule, Caritas, schulpsychologische Beratungsstelle, Jugendamt, medizinisch-therapeutische Einrichtungen und weitere regionale Netzwerke.

9.1 Kommunikation mit Eltern

Gelingende Kommunikation ist frühzeitig, klar und lösungsorientiert. Neben Elternabenden, Elternsprechtagen und individuellen Gesprächen nutzen wir schriftliche Informationen und abgestimmte Kommunikationswege. Dazu gehören insbesondere die Postmappe, Edupage, die Schulhomepage sowie Lernentwicklungsgespräche und gemeinsame Informationsabende.

Eltern erhalten Informationen über Lernentwicklung, Fördermöglichkeiten, schulische Regeln, Termine und wichtige Vorhaben. Gleichzeitig sind Rückmeldungen der Eltern für uns bedeutsam, weil sie den Blick auf das Kind erweitern. Verlässliche und transparente Kommunikation ist für uns eine wichtige Grundlage gelingender Erziehungspartnerschaft.

9.2 Mitwirkung und Verantwortungsgemeinschaft

Schule gelingt besonders gut, wenn Eltern und Schule ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen. Dazu gehören Interesse am Lernen des Kindes, Unterstützung bei häuslichen Übungsformen, verlässliche Kommunikation, Teilnahme an Gesprächen und die Bereitschaft, Regeln der Schulgemeinschaft mitzutragen.

Elternmitwirkung ist ausdrücklich willkommen. Sie bereichert das Schulleben, stärkt Beziehungen und zeigt Kindern, dass Schule und Familie zusammenarbeiten.

10. Schutz, Prävention und Beratung

Schutz, Prävention und Beratung gehören an der Johann-Walling-Schule zusammen. Kinder sollen Schule als sicheren, zugewandten und verlässlichen Ort erleben, an dem sie Unterstützung finden, Grenzen geachtet werden und Probleme frühzeitig angesprochen werden können.

Prävention zeigt sich im Schulalltag vor allem in verlässlichen Regeln und Ritualen, im Klassenrat, im Schülerparlament, in Toleranz- und Glücksunterricht, in der Schulsozialarbeit, in gesundheitsförderlichen Angeboten sowie in der engen Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Fachstellen.

Das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt bildet dafür einen verbindlichen fachlichen Hintergrund. Es regelt Zuständigkeiten und Vorgehensweisen, während das Schulprogramm die übergreifende pädagogische Linie beschreibt.

10.1 Beratung und Unterstützung

Beratung findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: im Gespräch mit Klassenlehrkräften, mit der Schulleitung, mit der Schulsozialarbeit, im multiprofessionellen Team oder mit externen Beratungsstellen. Ziel ist eine frühzeitige, respektvolle und lösungsorientierte Unterstützung.

Bei besonderen Belastungen, Konflikten, Erziehungsfragen oder Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung greifen verbindliche Abläufe. Die Schule arbeitet dabei mit geeigneten Fachstellen zusammen und wahrt zugleich den Schutz und die Würde der betroffenen Kinder.

11. Qualitätssicherung und Schulentwicklung

Unsere Schule versteht Schulentwicklung als gemeinsamen und fortlaufenden Prozess. Konzepte werden nicht nur erstellt, sondern regelmäßig überprüft, angepasst und weiterentwickelt. Rückmeldungen aus Kollegium, Elternschaft, Gremien und multiprofessionellen Teams fließen in diese Arbeit ein.

Aus dem Leitbild, dem Konzept zum Gemeinsamen Lernen, dem Medienkonzept, dem Gesundheitskonzept sowie dem Toleranz- und Glückskonzept ergeben sich für die kommenden Jahre folgende verbindliche Entwicklungsschwerpunkte:

  • Stärkung der Basiskompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen durch verbindliche Maßnahmen und regelmäßige Auswertung.
  • Weiterentwicklung des inklusiven Unterrichts durch abgestimmte Förderplanung, Hospitation, Feedback und Professionalisierung im Team.
  • Ausbau der Feedback-Kultur im Unterricht und in der Zusammenarbeit mit Eltern und Mitarbeitenden.
  • Weiterentwicklung der Medienbildung mit klarer curricularer Verankerung und reflektiertem Einsatz digitaler Werkzeuge.
  • Stärkung gesundheitsförderlicher, toleranzbezogener und glücksorientierter Bausteine im Schulalltag, damit Kinder Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Respekt und Wohlbefinden nachhaltig entwickeln können.
  • Sicherung von Prävention, Beratung und Kinderschutz durch abgestimmte Verfahren und regelmäßige Sensibilisierung aller Beteiligten.

Diese Entwicklungsziele werden in den zuständigen Gremien konkretisiert, überprüft und fortgeschrieben. Das Schulprogramm wird deshalb als lebendiges Arbeitsdokument verstanden.

11.1 Arbeitsweise der Schulentwicklung

Schulentwicklung folgt an der Johann-Walling-Schule einem transparenten Kreislauf: wahrnehmen, planen, umsetzen, auswerten und weiterentwickeln. Ausgangspunkte können Beobachtungen im Unterricht, Ergebnisse aus Diagnostik und Leistungsrückmeldungen, Rückmeldungen von Eltern und Kindern, gesetzliche Anforderungen, Evaluationen oder pädagogische Entwicklungsbedarfe sein.

Entscheidungen werden in den zuständigen Teams und Gremien vorbereitet, abgestimmt und dokumentiert. So entsteht Verbindlichkeit, ohne die Offenheit für Anpassungen zu verlieren.

11.2 Entwicklungsschwerpunkte im Überblick

Schwerpunkt

Ziel

Mögliche Maßnahmen

Prüfung

Basiskompetenzen

Kinder sichern grundlegende Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen.

verbindliche Übungszeiten, Diagnostik, Fördergruppen, Leseförderung

Lernstandsanalysen, Teamabsprachen, Auswertung von Fördermaßnahmen

Inklusiver Unterricht

Teilhabe und individuelle Lernentwicklung werden gestärkt.

Förderplanung, Co-Teaching, differenzierte Materialien, kollegiale Beratung

Förderplangespräche, Fallbesprechungen, Rückmeldungen aus Teams

Feedback-Kultur

Kinder, Eltern und Mitarbeitende erhalten klare, wertschätzende Rückmeldungen.

Lernentwicklungsgespräche, Reflexionsformate, transparente Kriterien

Evaluation in Teams und Gremien

Medienbildung

Digitale Kompetenzen werden altersgerecht und curricular aufgebaut.

Medienpass, Digi-Stunde, iPad-Einsatz, Präventionsarbeit

Überprüfung im Medienkonzept, Unterrichtserfahrungen

Kinderschutz

Schule, ÜMI und OGS handeln nach gemeinsamen Schutzstandards.

Fortbildungen, Verhaltenskodex, Beschwerdewege, Präventionsprojekte

regelmäßige Evaluation des Schutzkonzepts

Gesundheit, Glück und Toleranz

Kinder erleben Schule als stärkenden Lebensraum und entwickeln Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Respekt.

Glücksunterricht, Gesundheitsförderung, Toleranzarbeit, Bewegungs- und Entspannungsangebote, Projekte und Gesprächsformate

Rückmeldungen aus Unterricht und Schulleben, Auswertung in Teams und Konzeptfortschreibung

12. Verweise auf weiterführende Konzepte

Das Schulprogramm bündelt die gemeinsame Linie der Johann-Walling-Schule. Ausführliche Regelungen, Verfahren und Zuständigkeiten sind in Einzelkonzepten und Arbeitsmaterialien festgelegt. Dazu gehören insbesondere:

  • Konzept zum Gemeinsamen Lernen / zur inklusiven Bildung
  • Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt
  • Medienkonzept
  • Gesundheitskonzept
  • Toleranz- und Glückskonzept
  • Leistungskonzept
  • weitere Fach-, Förder-, Forder-, Präventions- und Ganztagskonzepte
  • Konzept „Regeln und Rituale“ an der JWS

12.1 Funktion der Einzelkonzepte

Die Einzelkonzepte konkretisieren das Schulprogramm. Sie beschreiben Verfahren, Zuständigkeiten, Materialien, rechtliche Bezüge und Absprachen genauer, als es in einem übergreifenden Schulprogramm sinnvoll ist. Das Schulprogramm bleibt damit lesbar und bietet zugleich eine verbindliche Orientierung.

Bei Veränderungen in Einzelkonzepten wird geprüft, ob das Schulprogramm angepasst werden muss. Umgekehrt geben die Leitgedanken des Schulprogramms den Rahmen für neue oder überarbeitete Konzepte vor.

13. Schlusswort

Die Johann-Walling-Schule möchte Kindern eine Grundschulzeit ermöglichen, in der sie fachlich lernen, emotional wachsen und Gemeinschaft erleben. Unser Schulprogramm beschreibt den Rahmen dafür: eine Schule, die Sicherheit und Entwicklung, Verbindlichkeit und Offenheit, Leistung und Menschlichkeit miteinander verbindet.

Wir verstehen dieses Schulprogramm als gemeinsame Selbstverpflichtung und zugleich als Einladung an alle, die Schule mittragen, mitgestalten und weiterentwickeln.

Das Schulprogramm bleibt offen für Weiterentwicklung. Es wird regelmäßig überprüft, damit es den Alltag der Kinder, die pädagogische Arbeit der Erwachsenen und die gemeinsamen Ziele der Schulgemeinschaft zuverlässig abbildet.